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Bodenrod

Der höchstgelegene Ort im Wetteraukreis, ca. 320 Einwohner davon 150 evangelisch. Wegen der schlechten Böden war Bodenrod immer ein armes Dorf. Neben der Landwirtschaft haben die Menschen immer auch mit der Arbeit im Wald ihr Brot verdient. Heute arbeiten die Menschen in den Städten im Umfeld Butzbachs bis hin nach Frankfurt. Es gab in Bodenrod bis in den 60iger Jahre eine Schule, eine Restauration und bis vor 5 Jahren auch ein Familienlandheim der Heilandsgemeindein Frankfurt. Nichts von dem hat mehr Bestand. Eine neue Gaststätte hat sich nicht etablieren können und nur noch sporadisch geöffnet. Eigentlich gibt es in Bodenrod außer dem Gemeinschaftshaus und der evangelischen Kirche nichts mehr. Allerdings ist der Dorfzusammenhalt noch sehr gut.  Es gibt viele Vereine, die Feuerwehr ist der bedeutendste Verein, der Bürgerverein organsiert das Dorfleben. Ein Sportplatz am Rande des Dorfes ist wichtiger Ort. Dort findet einmal im Jahr der ökumenische Pfingstgottesdienst statt, der am Pfingstmontag für das Kirchspiel zentral abgehalten wird. Seit einiger Zeit ist nur noch der evangelische Pfarrer im Einsatz, da sich der katholische Kollege einer noch größeren Zahl von Gottesdienstorten widmen muss. Aber auch so kommt es zu einem guten ökumenischen Miteinander. Die Menschen in Bodenrod sind volkskirchlich geprägt. In die sonntäglichen Gottesdienste kommen ca. 10 % der Gemeindeglieder. Die Weihnachtsgottesdienste sind hier besonders gut besucht mit über 150 Männern, Frauen und Kindern. Das Krippenspiel ist eine Institution und wird jedes Jahr passend für Bodenrod selbst geschrieben.

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